Wiener Altbau ist kein Rohbau mit Stuck. Er ist ein System aus Holztram, Ziegel, Kalkputz und Leitungen, die über Jahrzehnte ergänzt wurden. Eine Kernsanierung in Wien beginnt deshalb mit einer Bestandsdiagnose, nicht mit der Farbkarte.

Was wir bewusst erhalten

  • Tragwerk, sofern der Statiker es freigibt
  • Stuckprofile und Deckenrosen – abformen, restaurieren, ergänzen
  • Fensterachsen und Raumhöhe
  • Fischgrätparkett, wenn die Nut noch trägt
  • Ortgang, Gesimse, innerer Charakter der Wohnung

Was fast immer raus muss

Aluminiumverdrahtung, bleierne Abwasserstränge, Nachtspeicher, asbesthaltige Spachtelmassen, nasser Estrich auf Tram. Das ist keine Geschmacksfrage. Wer das lässt, saniert die Oberfläche und kauft in fünf Jahren die Technik nach – teurer, weil dann der neue Boden wieder auf muss.

Besonderheit Tramdecke

Viele Gründerzeitwohnungen liegen auf Holzbalkendecken. Zusätzliche Lasten (Estrich, schwere Natursteinplatten, gefüllte Bücherwände) brauchen Abstimmung. Alpenkraft plant den Bodenaufbau so, dass Trittschall und Brandschutz stimmen, ohne die Höhe zu erdrücken.

Kosten im Altbau

Altbau liegt meist am oberen Rand der Spanne aus unserem Sanierungskosten-Überblick. Nicht weil das Parkett teurer ist – weil Öffnen, Sichern und Restaurieren Zeit kostet. Dafür bleibt ein Objekt, das in Wien nachgefragt wird.

Besichtigung in Ihrer Altbauwohnung: Alpenkraft Projektbau GmbH, +43 650 924 1652.